Ausgabe 64 - 19.10.2018

UMSICHTEN - Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz
Stiftung SPI, Clearingstelle - Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz

Inhaltsverzeichnis:

Herzlich willkommen

Erfahrungsberichte
(„Polizei und Vielfalt“ – ein Projekt des Mobilen Beratungsteams für Demokratieentwicklung, Menschenrechte und Integration der Stiftung SPI Berlin)

Neues aus ...

  • der Jugendhilfe
    (Jugendnotmail.Berlin: vertrauliche und kostenlose Onlineberatung für Kinder und Jugendliche / Primus-Preis September)
  • der Justiz
    (Umzug der Jugendarrestanstalt Berlin-Brandenburg / Jugendstrafanstalt Berlin nimmt zusätzlich junge Erwachsene bis zu einem Alter von 27 auf / Abschlussbericht der Evaluation des Jugendarrestvollzugs in Schleswig-Holstein)
  • anderen Bereichen
    (Der 18. Berliner Präventionstag / BLUE:APP / Fachkräfte-Informationsservice von jugendschutz.net)

Publikationen und Dokumentationen
(Broschüre „Neu anfangen“ – Tipps für geflüchtete Jugendliche / Roland Büchner, Heinz Cornel & Stefan Fischer: „Gewaltprävention und soziale Kompetenzen in der Schule“)

Veranstaltungen und Termine
(Fachkongress Häuser des Jugendrechts – "Kriminelle Karrieren von Jugendlichen gezielt und schnell durch Kooperation verhindern" in Paderborn)

Redaktionsschluss
(30.November 2018) 

 

Herzlich willkommen zur 64. Ausgabe der UMSICHTEN!

Liebe Leserinnen und Leser der UMSICHTEN,

die Herbstausgabe der Umsichten wird bunt. Es wird wieder spannende Neuigkeiten rund um das Thema Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz sowie interessante Veranstaltungen und Termine geben. Wir freuen uns über den Erfahrungsbericht „Polizei und Vielfalt“ – ein Projekt des Mobilen Beratungsteams für Demokratieentwicklung, Menschenrechte und Integration der Stiftung SPI.

Erstmalig verlosen wir in dieser Ausgabe ein Exemplar einer Neuerscheinung. Dafür danken wir ganz herzlich dem Verlag W. Kohlhammer, welcher uns das Fachbuch zur Verfügung gestellt hat. Näheres erfahren Sie unter dem Punkt Publikationen.

Das Team der Clearingstelle – Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!


Stefanie Rücknagel & Andrea Müller
Redaktion UMSICHTEN

 

Erfahrungsberichte

 

„Polizei und Vielfalt“ – ein Projekt des Mobilen Beratungsteams für Demokratie-entwicklung, Menschenrechte und Integration der Stiftung SPI Berlin
Das Projekt „Polizei und Vielfalt“ zielte darauf ab, den Umgang mit gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt und Verschiedenheit als Teil der professionellen Polizeiarbeit zu fördern. Dabei begleitete das Projekt „Polizei und Vielfalt“ von Mai 2016 bis Dezember 2017 die Berliner Polizei bei ihrer Arbeit vor Ort in verschiedenen Dienststellen. Im Fokus stand nicht die polizeiliche Arbeit als solche, sondern der interne und externe Umgang mit Vielfalt. Vorhandene Kompetenzen sollten gestärkt und professionell weiterentwickelt werden, Beispiele guter Polizeiarbeit bekannt gemacht und neue Handlungsansätze gestärkt werden. Die Durchführung des Projekts fand in Kooperation mit dem Diversity Büro der Berliner Polizei statt. Durch regelmäßige Austauschtreffen wurde gewährleistet, dass das Projekt konzeptionell und organisatorisch gut angebunden ist und erste Tendenzergebnisse gemeinsam reflektiert werden konnten.
Das Projekt unterstützte die Berliner Polizei bei der fortlaufenden Umsetzung interkultureller und diversityorientierter Handlungsstrategien in der gelebten Organisationskultur. Durch Hospitationen und Gespräche vor Ort in den Dienststellen konnte erhoben werden, welche Merkmale von Vielfalt und Verschiedenheit bei der Polizei und in ihren beruflichen Tätigkeitsfeldern von besonderer Relevanz sind und auf welche Strategien des Umgangs im beruflichen Alltag zurückgegriffen werden. Im Projektverlauf stellten sich einige Diversity-Merkmale als besonders relevant heraus (z. B. Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, Milieu, sexuelle Orientierung bzw. Identität). In den Blick genommen wurden dabei sowohl der Kontakt zum „polizeilichen Gegenüber“, also den Bürgerinnen und Bürgern der Einwanderungsstadt Berlin, als auch der Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit innerhalb der Polizei. Beobachtungen und Ergebnisse wurden vertraulich behandelt und gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort reflektiert und ausgewertet.
Das Projekt war nicht als wissenschaftliches Forschungsprojekt angelegt, sondern als praxisorientiertes Projekt zur Stärkung der Handlungssicherheit und Reflexionsfähigkeit der Beteiligten. In der Regel begann die Auseinandersetzung der Polizistinnen und Polizisten mit dem Thema „Vielfalt und Polizei“ spätestens in der Hospitationsphase, angeregt durch Gespräche und Fragen sowie erste unmittelbare Feedbackgespräche mit den Projekt-mitarbeiterinnen und -mitarbeitern. In der Auswertung mit den Beamtinnen und Beamten der jeweiligen Dienststelle wurden die Beobachtungen noch einmal „verdichtet“, entlang der relevanten Diversity-Dimensionen präsentiert und zur offenen Diskussion gestellt. Zu jeder der Dimensionen von Vielfalt wurden Empfehlungen ausgesprochen und/oder Reflexions¬fragen gestellt.
Insgesamt wurden im Projektverlauf 16 Dienststellen unterschiedlichen Typs besucht, darunter Dienstgruppen in mehreren Abschnitten, eine Einsatzhundertschaft, verschiedene Kommissariate sowie besondere Einrichtungen wie die Pressestelle oder die Einsatz-leitzentrale. Nach einer ausführlichen Projektpräsentation in der jeweiligen Dienststelle folgte eine fünf- bis siebentägige Hospitation im entsprechenden Schichtrhythmus. Die Auswertung bzw. ein Werkstattgespräch fanden meistens wenige Wochen nach der Hospitation statt. Im Rahmen des Projekts wurden über 120 Termine von ein bis zwei Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern wahrgenommen.

Zum Projektende wurde eine Veröffentlichung erstellt, die zentrale Projektergebnisse und Handlungsempfehlungen beinhaltet und die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Info und Kontakt:
Stiftung SPI
Projekt „Polizei und Vielfalt“
Samariterstr. 19 – 20, 10247 Berlin
+49.0.30 4423718
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stiftung-spi.de/projekte/propol/

 
Neues aus...

 

... der Jugendhilfe

Jugendnotmail.Berlin
Bei Jugendnotmail.Berlin handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Kinderschutz- Zentrum Berlin e. V. und jungundjetzt e. V. Gefördert wird diese durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. An Jugendnotmail.Berlin können sich Kinder und Jugendliche von 10 bis 19 Jahren in schwierigen Situationen wenden und erhalten eine vertrauliche und kostenlose Online-Beratung. Hierzu können sie sich auf der Website von Jugendnotmail.Berlin anmelden und ihre Fragen an Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen sowie Psychologen und Psychologinnen stellen. Die Beratung soll zu diversen Themen erfolgen, unter anderem zu Depression, Selbstverletzung, Mobbing, Gewalterfahrungen, Rassismus und Sexualität. Sollte sich in der Onlineberatung herausstellen, dass weiterer Hilfsbedarf besteht, stehe das Kinderschutz-Zentrum Berlin e. V. mit seinen Beratungsangeboten zur Stelle.
Info: https://www.jugendnotmail.berlin/

 

Primus-Preis im September
Schon in den letzten Ausgaben der Berliner Umsichten berichteten wir über den Primus-Preis, der monatlich von der Stiftung Bildung und Gesellschaft vergeben wird.
Im September ging der Preis an das Projekt „Hood Training“ der Stiftung Aktion Hilfe für Kinder, welches ein kostenloses, pädagogisch begleitetes Sportangebot an sozialen Brennpunkten Bremens anbietet. Das Projekt sieht sich zum einen als Sportprogramm und zum anderen als Präventionsprogramm, bei dem die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren Disziplin, Ausdauer und soziale Kompetenz erlernen und dadurch Selbstwirksamkeit erfahren.
Info: https://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis/preistraeger-2018/september-2018.html

 

... der Justiz

Umzug der Jugendarrestanstalt Berlin-Brandenburg
Die Jugendarrestanstalt Berlin-Brandenburg befindet sich, bis zur Fertigstellung der Sanierungsarbeiten der Gebäude in Lichtenrade (Beginn etwa Mitte 2019), im Haus G der Justizvollzugsanstalt Plötzensee am Friedrich-Olbricht-Damm.
Info: Newsletter des Berliner Justizvollzuges und der Sozialen Dienste – September 2018, Ausgabe 25
Anmeldung zum kostenlosen Newsletter: https://www.berlin.de/justizvollzug/aktuelles/newsletter/

 

Jugendstrafanstalt Berlin nimmt zusätzlich junge Erwachsene bis zu einem Alter von 27 Jahren auf
Die Anstaltsleitung der Jugendstrafanstalt (JSA) Berlin hat die Aufnahme junger Erwachsener in die JSA Berlin veranlasst. Gründe seien die aktuelle Unterbelegung der JSA und die gleichzeitig beinahe Vollbelegung des geschlossenen Männervollzugs. Hierbei könnten den jungen erwachsenen Straftätern die Basis-Behandlungsmaßnahmen auch in der JSA angeboten werden (bspw. Anti-Gewalttraining, Soziales Kompetenztraining, Straftatauseinandersetzung). Die Idee sei, dass durch eine höhere Betreuungsdichte, dem Alltagsangebot und der erzieherischen Gesamtatmosphäre in der JSA die Eignung für den offenen Vollzug und die Legalprognose der Straftäter verbessert werde.
Info: Newsletter des Berliner Justizvollzuges und der Sozialen Dienste – September 2018, Ausgabe 25
Anmeldung zum kostenlosen Newsletter: https://www.berlin.de/justizvollzug/aktuelles/newsletter/

 

Evaluationsbericht des Jugendarrestes in Schleswig-Holstein
Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen evaluierte den Jugendarrest in Schleswig-Holstein und untersuchte spezifisch die pädagogische Arbeit in der Anstalt. Die Datenerhebung stützte sich hierbei auf Befragungen der Mitarbeiter/innen der Anstalt, Netzwerkpartner/innen, den Jugendlichen selbst sowie deren Eltern. Mit Hilfe von 21 Fragestellungen werden verschiedene Bereiche des Arrestvollzugs evaluiert. Beispielsweise wird in der Studie auf die Beziehung zwischen Arrestaufenthalt und Legalbewährung (Rückfallprävalenz, Rückfallgeschwindigkeit) eingegangen. Gleichzeitig wird die Rolle des Arrestvollzugs hinsichtlich der Kompetenzförderung der Jugendlichen, der Förderung der Einsichtsfähigkeit für begangene Taten oder zur Übernahme der Opferperspektive beleuchtet. Ebenso werden Ausgestaltungsformen des Arrestvollzugs (pädagogische Gruppenangebote, Einzelfallhilfe, Freizeitangebote) untersucht. Der gesamte Bericht mit entsprechenden Untersuchungsergebnissen steht zum kostenlosen Download bereit.
Info: https://www.kfn.de/wp-content/uploads/Forschungsberichte/FB_142.pdf

 

... anderen Bereichen

Der 18. Berliner Präventionstag
In unserer letzten Ausgabe berichteten wir von dem 18. Berliner Präventionstag, welcher im September unter dem Motto „Gemeinsam für den Kiez: sozialräumliche Gewalt- und Kriminalitätsprävention“ von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt ausgerichtet wurde. Die beiden Impulsvorträgen lieferten Marco Dössegger (Kantonspolizei Aargau), welcher über die Integration und Umsetzung des Community Policing in der Schweiz berichtete, und Prof. Dr. Talja Blokland, welche ihre Studienergebnisse zum Thema des Sicherheitsempfindens in der Großstadt vorstellte. Daneben bot der Tag die Gelegenheit, in interdisziplinären und interaktiven LearnLabs eigene Erfahrungen zu unterschiedlichen Themenbereichen rund um die Kriminalitätsprävention auszutauschen. Im Anschluss wurde der Berliner Präventionspreis an soziale Projekte verliehen, die sich in diesem Jahr besonders engagiert haben.
Der 1. Preis ging an das Kinder- und Jugendhaus Bolle vom Straßenkinder e. V. In diesem werden rund 150 Kinder und Jugendliche durch Freizeit- und Bildungsangebote, wie Musik- und Sportprojekte, eine Fahrrad- und Holzwerkstatt sowie erlebnispädagogische Angebote betreut.
Den 2. Preis erhielt das Projekt „Mein Kiez, mein Verein – wir gehören zusammen!“ der Einrichtung Füxxe, Spazzen & Co. e. V., wobei sich der Verein als Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche vor allem aus Konradshöhe/Tegelort versteht und durch Freizeitangebote sowie durch die Vermittlung gesellschaftlicher Werte zur Kriminalitätsprävention beitragen will.
Der 3. Preis wurde an „ZOOM! SZ“  Mobiles Team Gewaltprävention Steglitz-Zehlendorf von Outreach gGmbH verliehen. Das Projekt richtet sich an Jugendliche mit auffällig kriminellem Hintergrund und will durch Workshops, Freizeit- und Sportangebote sowie durch verschiedene Angebote der aufsuchenden Jugendsozialarbeit zur Gewaltprävention im Bezirk Steglitz-Zehlendorf beitragen.
Zudem wurden vier Sonderpreise im Rahmen des Präventionstags verliehen.
Info: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/berliner-praeventionspreis/2018/artikel.743067.php#preis-1

 

BLU:APP
Blu:prevent – Suchtprävention des Blauen Kreuzes – hat eine App entwickelt, die sich mit den Themen Sucht und Suchtprävention beschäftigen soll und dabei gezielt Jugendliche ansprechen will. Durch verschiedene Features sei es möglich, sich mit dem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen. So könnten die Jugendlichen mit dem Feature „CALC“ den reinen Alkohol in alkoholischen Getränken ermitteln. Durch das Feature „FACTS“ sollen die Jugendlichen über verschiedene Süchte (Alkohol, Cannabis, Rauchen etc.) informiert werden. Mit Hilfe des Features „HELP“ sei es möglich, anonym Fragen an Mitarbeiter/innen von BLUE:APP stellen und sich mit ihnen austauschen zu können. In akuten Situationen könnten Jugendliche auf den „Notruf-Button“ klicken und erfahren, wo sie Hilfe finden können. Zudem würden Beratungsstellen und Jugendprojekte in der Nähe des Jugendlichen angezeigt werden.
Info: https://www.bluprevent.de/angebote/die-bluapp/


 Fachkräfte-Informationsservice von jugendschutz.net
Jugendschutz.net kontrolliert Angebote im Netz auf Verstöße gegen den Jugendschutz und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Über den Fachkräfte-Informationsservice können praxisrelevante Erkenntnisse aus der Arbeit von jugendschutz.net auf eigenen Webseiten veröffentlicht werden. Jugendschutz.net macht es sich zur Aufgabe, zu relevanten Themen des Kinder- und Jugendschutzes mit Hilfe von Rechercheergebnissen, Einschätzungen und Hilfestellungen zu informieren. Der Fachkräfte-Informationsservice soll Zahlen, Fakten und Hintergründe bieten, die pädagogische Praxis mit Tipps und Handlungsempfehlungen unterstützen, vor aktuellen Krisen warnen und für die Risiken von Kindern und Jugendlichen im Netz sensibilisieren. Durch die Auswahl verschiedener Kategorien (bspw. politischer Extremismus, sexuelle Ausbeutung, Gewalt) und der dazugehörigen Risikogruppe (Kinder oder Jugendliche) lassen sich Suchergebnisse gezielt anzeigen. Der Fachkräfte-Informationsservice könne kostenlos und technisch einfach umsetzbar auf der eigenen Website eingebunden werden.
Info: https://www.hass-im-netz.info/index.php?id=406 

 

Publikationen und Dokumentationen

 
Broschüre „Neu anfangen“ – Tipps für geflüchtete Jugendliche
Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e. V. und Jugendliche ohne Grenzen haben gemeinsam eine 68-seitige Broschüre für geflüchtete Jugendliche heraus-gegeben, welche über verschiedene Lebensbereiche (Schule, Arbeit/Ausbildung, Hilfs- und Beratungsangebote sowie physische und psychische Gesundheit) informiert, Handlungs-möglichkeiten aufzeigt und Hilfsangebote ausweist. Zudem wird über individuelle Personen-rechte in Deutschland, Aufenthaltsrechte, Asylanträge und Familienzusammenführung aufgeklärt sowie Gleichbehandlung und der Umgang mit Diskriminierung thematisiert. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen oder für 2,50 EUR zzgl. Versand bestellt werden.
Info: https://www.b-umf.de/src/wp-content/uploads/2018/07/2018_07_broschuere_neu_anfangen_tipps-fuer-gefluechtete-jugendliche.pdf

 

Gewaltprävention und soziale Kompetenzen in der Schule
Roland Büchner, Heinz Cornel und Stefan Fischer stellen in ihrem Buch Handlungsstrategien und innovative Praxismodelle der Gewaltprävention im schulischen Kontext vor. Dazu setzen sie sich mit der Trainingsraum-Methode (Programm zur Stärkung der Eigenverantwortung), mit dem konfrontativen Sozialen-Kompetenz-Training, der Mediation und Streitschlichtung, der Autorität und dem gewaltlosen Widerstand in der Erziehung sowie mit der Wiedergutmachung im Schulkontext auseinander. Durch praxisnahe Beispiele, Übungen und Arbeitsmaterialien könne den Leserinnen und Lesern veranschaulicht werden, wie soziale Kompetenzen und Gewaltprävention in der Schule gefördert werden. Das 158-seitige Buch kann für 26 EUR erworben werden.
Info: https://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Paedagogik/Schulpaedagogik-Didaktik/Gewaltpraevention-und-soziale-Kompetenzen-in-der-Schule-978-3-17-032711-5/

Aktion: Der Verlag hat uns freundlicherweise ein Buch für unsere Leser/innen bereitgestellt. Bei Interesse bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff „Umsichten Gewaltprävention und soziale Kompetenzen in der Schule“ mit dem Namen und der Adresse senden und soweit vorrätig, schicken wir Ihnen das Buch zu. Die Vergabe findet nach dem Windhundprinzip statt.

 

Veranstaltungen und Termine


Fachkongress Häuser des Jugendrechts – Kriminelle Karrieren von Jugendlichen gezielt und schnell durch Kooperation verhindern
Am ersten Tag des Fachkongresses soll sich inhaltlich mit Mehrfachtatverdächtigen (u. a. Entwicklungsverläufe, Präventionsansätze) und dem Umgang mit dem Hoch-Risiko-Klientel beschäftigt werden. Zudem sei eine Museumsführung durch das Heinz-Nixdorf-Forum geplant. Am zweiten Tag ergäbe sich die Möglichkeit, nach einem Vortrag über Strategien der Institutionen übergreifenden Kooperation sowie der Vorstellung von zwei Häusern des Jugendrechts, des interdisziplinären Austauschs.
Datum: 06. bis 07.02.2019
Ort: Heinz-Nixdorf-Forum, Paderborn
Kosten: Teilnahme ausschließlich am 06.02.18:75 EUR; beide Tage: 115 EUR
Info: https://www.caritas-pb.de/Beratung-Betreuung/NRW-Initiative-Kurve-kriegen/Bundesweiter-Fachkongress-im-HNF/
Programm: https://www.hdjr-paderborn.de/app/download/9452596/Fachkongress_Programm.pdf
Anmeldung: https://www.hdjr-paderborn.de/app/download/9452560/Fachkongress-Einladung%2BAnmeldung.pdf

 

Redaktionsschluss


Die nächste Ausgabe der UMSICHTEN erscheint im Dezember 2018. Redaktionsschluss ist der 30.November 2018; bitte reichen Sie Ihre Beiträge bis zu diesem Termin hier ein.


 

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