Ausgabe 63 - 27.08.2018

UMSICHTEN - Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz
Stiftung SPI, Clearingstelle - Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz

Inhaltsverzeichnis:

Herzlich willkommen

Erfahrungsberichte
(Sofahopper – Eine virtuelle Streetwork-Niederlassung von Off Road Kids)

Neues aus ...

  • der Schule
    (Berlinweite unabhängige Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) von Life e. V.)
  • der Jugendhilfe
    (Primus-Preis im Juli 2018)
  • der Justiz
    (Regionalisierung der staatsanwaltlichen Jugendsachbearbeitung / Gefängnisse als Orte der Radikalisierung und Prävention? / Heranwachsende gehören in das Jugendstrafrecht! – Eine Stellungnahme der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe e. V. (DVJJ))
  • anderen Bereichen
    (Auf Augenhöhe – Berlin gegen Gewalt / Perspektive 3D – ein Projekt für Geflüchtete der Fachstelle für Suchtprävention / DBH Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik)

Publikationen und Dokumentationen
(Thomas Marin (Hrsg.) „Haftnotizen – Gedanken und Texte aus dem Jugendknast“ / Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) Ausgabe 25-26/2018 / Aktualisierter Leitfaden: Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen / Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch in einer Einrichtung – Was ist zu tun? Fragen und Antworten zu den Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden)

Veranstaltungen und Termine
(18. Berliner Präventionstag im September 2018 der Landeskommission Berlin gegen Gewalt (LaKo) / Polizei Berlin – Tag der offenen Tür im September 2018)

Redaktionsschluss
(30. September 2018)

 

Herzlich willkommen zur 63. Ausgabe der UMSICHTEN!

Liebe Leserinnen und Leser der UMSICHTEN,

wir hoffen, dass Sie die Hitzewelle der letzten Wochen mit genügend Abkühlung und Entspannung verbringen konnten und freuen uns, Ihnen  die Sommerausgabe 2018 unseres Berliner Newsletters „UMSICHTEN“ darzubieten. Auch in dieser Ausgabe gibt es spannende Neuigkeiten rund um den Themenbereich der Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz. Wir freuen uns sehr über unseren Gastbeitrag des Berliner Projektes Offroad Kids, die von ihrem virtuellen Streetworkprojekt „Sofahopper“ berichten. Es erwartet Sie noch viel mehr, stöbern Sie selbst und genießen Sie die letzten Sommerwochen.

Das Team der Clearingstelle – Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!


Andrea Müller
Redaktion UMSICHTEN

 

Erfahrungsberichte

 

Sofahopper – Eine virtuelle Streetwork-Niederlassung von Off Road Kids
Seit Dezember 2016 betreibt Off Road Kids die virtuelle Streetwork-Niederlassung sofahopper.de und hat somit auf die steigende Zahl verdeckter, wohnungsloser, junger Erwachsener reagiert. Junge, wohnungslose Menschen sind im öffentlichen Raum kaum noch sichtbar. Sie suchen bei Freunden und Bekannten Unterschlupf, ziehen von Sofa zu Sofa und leben entkoppelt vom System. Mit Hilfe des Onlineberatungsangebotes möchte Off Road Kids wohnungslose junge Menschen, die nicht im Obdachlosenmilieu auftauchen, erreichen und ihnen ein Unterstützungs- und Hilfsangebot unterbreiten. Hauptzielpersonen der Onlineplattform sind Minderjährige und junge Volljährige bis 27 Jahre, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Neben den jungen Menschen werden auch Gastgeber/innen von Sofa-Hoppern beraten. Sofahopper.de bietet sowohl eine Live-Chatberatung, als auch die Möglichkeit, eine Rückrufanfrage auszufüllen. Der Chat ist am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10:00 bis 15:00 Uhr erreichbar. Die Rückrufaufforderung kann jederzeit abgesendet werden. Das Onlineangebot ist regional nicht beschränkt und somit bundesweit nutzbar. Je nach individueller Situation beraten die Streetworker/innen von sofahopper.de zu unterschiedlichen Problemen und erarbeiten gemeinsam mit den jungen Menschen eine Lösung. Hauptthemen bilden Wohnungslosigkeit und der Umgang mit Behörden. Auf Wunsch können junge Menschen, die sich aus Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund und Frankfurt über sofahopper.de melden, in die face-to-face-Beratung der einzelnen Streetwork-Niederlassungen von Off Road Kids übergehen. Bei Anfragen aus anderen Regionen werden mit Hilfe intensiver Recherchen und Telefonate passende Ansprechpartner/innen vor Ort gesucht. Zu beobachten ist, dass mit sofahopper.de neue Adressatinnen und Adressaten erreicht werden. Zum einen nehmen Gastgeber/innen, die einen Sofahopper bei sich aufgenommen haben, die Onlineberatung in Anspruch. Zum anderen melden sich Jugendliche, die im Vergleich zu den Klientinnen und Klienten der face-to-face-Beratung nicht so vielfältige Problemlagen aufweisen. Die jungen Menschen finden beispielsweise trotz Job oder Ausbildung keinen Wohnraum.

Info und Kontakt:
Off Road Kids
Bartningallee 18, 10557 Berlin
030. 24 63 86 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Info: www.sofahopper.de

 

Neues aus...

 

... der Schule

Berlinweite unabhängige Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) von Life e.V.
In der 52. Ausgabe der UMSICHTEN berichteten wir erstmals von der unabhängigen und schulspezifischen Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Berliner Schulen, welche von der Lotto Stiftung Berlin gefördert wurde. In den letzten zwei Jahren hat sich ADAS als wichtige Adresse bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Fachkräften aus der Schule etabliert. Das Thema Diskriminierung an Schulen ist sehr groß und vielschichtig. Egal welche Form der Diskriminierung vorliegt, bei ADAS haben Angehörige der Schule eine Anlaufstelle gefunden, die berät und unterstützt. Neben der Beratung und Unterstützung bestand eine weitere zentrale Aktivität des Modellprojektes in der Entwicklung eines schulinternen Beschwerdemanagements für Diskriminierungsfälle und präventive Handlungsmöglichkeiten für eine diskriminierungsfreie und inklusive Schule, dem Neuköllner Clearing Verfahren. Des Weiteren wurde von ADAS der Leitfaden „Schutz vor Diskriminierung an Schulen“ entwickelt, der auch als Download zur Verfügung steht. Das Projekt wird nun weitergefördert und die Beratungsstelle sowie alle anderen Kontaktdaten bleiben aktuell.

Infos: https://adas-berlin.de/

Download: https://adas-berlin.de/wp-content/uploads/2018/07/ADAS_Schutz-vor-Diskriminierung-Schulen.pdf

 

... der Jugendhilfe

Der Primus-Preis im Juli 2018
Bereits in der letzten Ausgabe der UMSICHTEN berichteten wir über den Primus-Preis der Stiftung Bildung und Gesellschaft. Der Preis wird einmal im Monat an eine meist kleine und weniger bekannte zivilgesellschaftliche Initiative vergeben, die in Kooperationen mit lokalen Akteuren, wie Schulen und Kitas, eine konkrete Herausforderung des Alltags aufgreift und diese mit den Kindern und Jugendlichen bearbeitet. Dotiert ist der Primus-Preis im Juli 2018 mit 1000 € und wird an das Berliner Projekt „Starke Kinder“ vom „Familienzentrum menschenskinder-berlin“ in Berlin-Friedrichshain vergeben. Dieses Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass es Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die aufgrund unterschiedlicher Problemlagen in schwierigen Lebenssituationen aufwachsen, dabei unterstützen soll, ein positives Selbstbild zu bekommen. Dazu zählt auch, die eigenen Talente zu erkennen und soziale Kompetenzen durch unterschiedliche Gruppenaktionen zu erlernen. Das Besondere an diesem Projekt ist die Einbindung der Familien durch regelmäßige Beratungsgespräche und das Durchführen gemeinsamer Aktionen.

Infos: https://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/stiftung/presse/2018-07-16-primus-preis.html

 

... der Justiz

Regionalisierung der staatsanwaltlichen Jugendsachbearbeitung
Die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung in Berlin berichtet in ihrer 66. Pressemitteilung vom 16. Juli 2018 darüber, dass die ortsbezogene staatsanwaltliche Jugendsachbearbeitung zum 01. Juli 2018 auf den Bereich der Polizeirektion 6 (in den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick) ausgeweitet wird. 2019 soll die Ausweitung auf den Bereich der Polizeidirektion 2 (Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf) erfolgen. Vor einem Jahr startete das Neuköllner-Pilotprojekt für die örtliche Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft auf den gesamten Bereich der Polizeidirektion 5 (Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg). Laut Justizsenator Behrendt und dem Leiter der Staatsanwaltschaft Berlin Raupach sei das Ziel der Regionalisierung, das Jugendstrafverfahren effektiver zu gestalten und zeitnahe sowie individuell angemessene Reaktionen der Justiz zu erreichen.

Info: https://www.berlin.de/sen/justva/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.721847.php

  
Gefängnisse als Orte der Radikalisierung und Prävention?
Husamuddin Meyer ist Gefängnisseelsorger und Imam in der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden. In seinem von der Bundeszentrale für politische Bildung im Juni 2018 herausgegebenen Artikel widmet er sich der Frage, ob Gefängnisse Orte der Radikalisierung aber auch der Prävention sein können? Meyer schreibt, dass die muslimische Seelsorge einen Beitrag zur Radikalisierungsprävention beitragen könne. Eine offizielle religiöse Betreuung in Form eines Imam könne eine professionelle Vermittlung der Islamwissenschaften vornehmen, so dass diese nicht durch, teilweise hochradikalisierte Mitinhaftierte, so Meyer, übernommen werden würde. Ein muslimischer Seelsorger könne folgende Felder bearbeiten: er könne sich den Identitätsfragen widmen, das Islamverständnis bearbeiten, weltpolitische Ereignisse (Naher Osten, Syrien, „der Westen“ vs. „die Muslime“) thematisieren sowie eigene seelische und psychische Probleme besprechen. Damit ausreichend muslimische Seelsorger in Gefängnissen zum Einsatz kommen können, brauche es hinreichend finanzielle Mittel für z. B. eine gute Ausbildung, regelmäßige Fortbildungen, einen gegenseitigen Austausch und für Supervision. In ihren Bemühungen und den Umsetzungen seien die Bundesländer unterschiedlich weit fortgeschritten.

Info: https://www.bpb.de/politik/extremismus/radikalisierungspraevention/270445/gefaengnisse-als-orte-der-radikalisierung-und-der-praevention?p=all

 
Heranwachsende gehören in das Jugendstrafrecht! – Eine Stellungnahme der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe e. V. (DVJJ)
In der 89. Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg wurde der Vorschlag diskutiert, auf Heranwachsende künftig das Erwachsenenstrafrecht anzuwenden. Die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe e. V. (DVJJ) wendet sich in einer Stellungnahme entschieden gegen diesen Vorschlag. Die DVJJ sehe keine Veranlassung, auf Heranwachsende das Erwachsenenstrafrecht anzuwenden. Mit dem Jugendstrafrecht könne man Straftaten von Heranwachsenden effektiver entgegenwirken als mit dem allgemeinen Strafrecht. Das unterstreicht die DVJJ in ihrer Stellungnahme mit vielen Argumenten z. B. aus der Forschung und aus der Praxis.

Infos: https://www.dvjj.de/sites/default/files/medien/imce/documente/aktuelles/herausnahme_heranwachsender_aus_dem_jugendstrafrecht_-_stellungnahme_der_dvjj.pdf

 

... anderen Bereichen

Auf Augenhöhe – Berlin gegen Gewalt
Das jup! Berlin ist ein Informations- und Beteiligungsportal für Jugendliche. Es präsentiert u. a. Nachrichten von Jugendlichen für Jugendliche. „Auf Augenhöhe – Berlin gegen Gewalt“ ist ein Themenspezial der jup! Berlin und wird von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt gefördert. Zu unterschiedlichen Themen (z. B. „Cyberstalking“ oder „Rechte Gewalt“) werden wichtige Informationen rund um das jeweilige Thema anschaulich dargestellt. Über kleine Videos, Interviews bis hin zu Beratungsstellen und gesetzlichen Grundlagen sowie durch viele weitere Beiträgen inklusive einem Livestream zu Gesprächsrunden sollen die Themenfelder anschaulich und altersgerecht dargestellt werden.

Info: https://jup.berlin/augenhoehe

 
Perspektive 3D – ein Projekt für Geflüchtete der Fachstelle für Suchtprävention
Bei dem Projekt Perspektive 3D werden suchtpräventive Workshops für Geflüchtete angeboten sowie Beratungen, Coachings und Fortbildungen zur kultursensiblen Suchtprävention für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die mit Geflüchteten arbeiten. Außerdem gibt es unterschiedliches Infomaterial, dass in 10 verschiedenen Sprachen (Deutsch, Arabisch, Farsi, Urdu, Kurdisch, Türkisch, Russisch, Pashto, Englisch, Französisch) erhältlich ist.

Infos: https://www.kompetent-gesund.de/projekte/#gefluechtete

 
DBH Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
Der Fachverband hat auf seiner Webseite einen neuen Reiter eingeführt: „Informationen & Materialien“. Darunter findet man beispielsweise deutschlandweite Adresslisten der Gerichte, der Staatsanwaltschaften, der Jugendvollzugsanstalten sowie der Ambulanten Sozialen Dienste der Justiz (ASDJ). Des Weiteren gibt es Informationen zu der Bewährungs¬hilfestatistik, das Glossar „Strafrecht in Europa“, die Qualitätsstandards der ASDJ, die Strafvollzugsgesetze der Bundesländer und das Übergangsmanagement.

Infos: https://www.dbh-online.de/informationen-materialien


Publikationen und Dokumentationen

Thomas Marin (Hrsg.) „Haftnotizen – Gedanken und Texte aus dem Jugendknast“
Thomas Marin, der Herausgeber des Buches „Haftnotizen“, ist katholischer Seelsorger an der Jugendstrafanstalt Berlin. Innerhalb von zwei Jahren sind während eines Schreibprojektes, das der Seelsorger initiierte und durchführte, Texte unterschiedlicher Gattungen entstanden. Von Gedichten im Haiku-Stil über Kurzgeschichten bis hin zu historischen Erzählungen reichen die Gedanken und Texte der Jugendlichen und Heranwachsenden. Das Buch ist bei Books on Demand erschienen und kostet 8 €.

Info: https://www.berlin.de/sen/justva/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.716194.php

 
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) Ausgabe 25-26/2018
Die von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebene Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ widmet sich in der aktuellen Juni-Ausgabe dem Thema Wohnungs-losigkeit. Auf 44 Seiten gibt es Beiträge und Essays, zum Beispiel zur Geschichte der Obdachlosigkeit im 19. und 20. Jahrhundert und Wohnungslosigkeit in Deutschland aus europäischer Perspektive. Des Weiteren werden den Fragen nach einem Recht auf menschenwürdiges Wohnen sowie zur Ausgrenzung wohnungsloser Menschen nachge-gangen. Der Abschluss bildet ein Interview mit dem Leiter der Wohnungslosenhilfe der Caritas in Bonn. Die Zeitschrift kann kostenlos bestellt werden oder ist als Download erhältlich.

Infos: https://www.bpb.de/apuz/270876/wohnungslosigkeit


Aktualisierter Leitfaden: Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen
Die Stiftung „Deutsches Forum für Kriminalprävention“ (DFK) beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie Gewaltprävention nachhaltig und kontinuierlich weiterentwickelt, gestaltet und verbreitet werden kann. Der 2013 erschienene und von der Stiftung DFK entwickelte Leitfaden „Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen“ wurde Anfang 2018 neu und überarbeitet aufgelegt. Die 2. Auflage erweitert den Leitfaden z. B. um die „fördernde und präventive Perspektive, insbesondere um den Aspekt der Effektivität, der Messung von Wirksamkeit und Umsetzungsqualität sowie der Implementierung in Kitas und Schulen.“ (Stiftung DFK (2018). Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen. Impulse für die Auswahl & Durchführung wirksamer Programme. Ein Leitfaden für die Praxis. Bonn, S.4) Der Leitfaden kann auf der Webseite der Stiftung DFK kostenlos heruntergeladen werden.

Download:https://www.kriminalpraevention.de/files/DFK/dfk-publikationen/2018_leitfaden_e_und_g.pdf


Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch in einer Einrichtung – Was ist zu tun? Fragen und Antworten zu den Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden
Das Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz hat im Mai 2018 Leitlinien herausgegeben, die den Umgang mit Hinweisen auf sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen innerhalb einer Einrichtung, wie z. B. Kindertagesstätten, Schulen oder Vereinen thematisieren. Es werden die Fragen beantwortet, ob, wann und wie die Polizei und/oder Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden sollten. Die sensible Thematik wird anhand von konkreten Fallbeispielen erläutert. Die Publikation steht zum kostenlosen Download auf der Seite des Bundesministeriums zur Verfügung.

Download: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Verdacht_Kindesmissbrauch_Einrichtung.pdf?__blob=publicationFile&v=11

 

Veranstaltungen und Termine

18. Berliner Präventionstag im September 2018 der Landeskommission Berlin gegen Gewalt (LaKo)
Am 20. September 2018 findet in der Zeit von 9:00-17:00 Uhr der Berliner Präventionstag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt statt. Unter dem Motto: "Gemeinsam für den Kiez: sozialräumliche Gewalt- und Kriminalitätsprävention" wird zum 18. Mal der Berliner Präventionspreis verliehen. Neben dem feierlichen Akt wird es spannende Impulsvorträge geben. Wie immer bietet der Präventionstag den Berliner Akteurinnen und Akteuren eine gute Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und zu vernetzen. Die Teilnahme am Präventionstag ist kostenlos.
Anmeldung: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/praeventionstage/2018/formular.712725.php

Info: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/praeventionstage/2018/artikel.719110.php


Polizei Berlin – Tag der offenen Tür im September 2018
Am 23. September 2018 ab 10:00 Uhr öffnet die Polizei Berlin wieder ihre Türen auf dem Polizeigelände Ruhleben. Bei dem Tag der offenen Tür soll es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Theater und Shows geben. Zudem können sich die Besucher/innen über die praktische Arbeit und die Berufsmöglichkeiten der Polizei informieren. Auch Berliner Träger werden mit Ständen vertreten sein.

Info: https://www.berlin.de/polizei/verschiedenes/tag-der-offenen-tuer/

 

Redaktionsschluss

Die nächste Ausgabe der UMSICHTEN erscheint im Oktober 2018. Redaktionsschluss ist der 30. September 2018; bitte reichen Sie Ihre Beiträge bis zu diesem Termin hier ein.

 

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