UMSICHTEN - Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz
Stiftung SPI, Clearingstelle - Netzwerke zur Prävention

Inhaltsverzeichnis:

Herzlich Willkommen

Erfahrungsberichte
(Der Verein Cybermobbing Prävention e. V. stellt sich vor.)

Neues aus ...

Publikationen und Dokumentationen
(„Ambulante Maßnahmen für junge Flüchtlinge? – Eine Herausforderung für die Jugendhilfe. Ein Fallbeispiel“ – Interview mit Erwin Schletterer, Geschäftsführer Brücke e. V. Augsburg / Aktualisierte Fassung des Positionspapiers der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention über „Das Phänomen Amok“ / Aktualisierung der Studie „Bildungschancen“ der Caritas / Tagungs-dokumentation: Jugend SUCHT Rausch  – Zum Umgang mit Suchtmittel konsumierenden jungen Menschen an der Schnittstelle von Sozialarbeit und Polizei / Positionspapier der DVJJ über „Schleichende Entspezialisierungstendenzen in den Berufsgruppen, die mit Jugendstrafrecht befasst sind.“ / Broschüre „Glaube oder Extremismus?“ des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge / Infoblatt Nr. 70 „Mediale Unsterblichkeit? Überlegungen zu einer verantwortungsbewussten Berichterstattung über Gewalt“)

Redaktionsschluss
(14. November 2016)

 

 

Herzlich willkommen zur 54. Ausgabe der UMSICHTEN!

Liebe Leserinnen und Leser der UMSICHTEN,

ich freue mich, Ihnen heute die aktuelle Ausgabe der UMSICHTEN, dem Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz übersenden zu können. Wir stellen Ihnen heute unter anderem ein neues Projekt im Bereich der Prävention von Cybermobbing vor. Zudem haben wir einige Neuigkeiten aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe und Justiz für Sie zusammengestellt und weisen Sie, wie Sie oft, auch in dieser Ausgabe auf aktuelle Publikationen und Dokumentationen hin.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Spätsommer und viel Freude beim Lesen der UMSICHTEN.

Mauri Paustian
Redaktion UMSICHTEN

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Erfahrungsberichte

Der Verein Cybermobbing Prävention e. V. stellt sich vor

Die Sozialpädagogen Oliver Gende und Philipp Behar-Kremer lernten sich 2010 bei einer Medienpädagogik-Zusatzqualifikation kennen. Im Rahmen der Weiterbildung absolvierten sie ihre ersten zwei Workshops zum Thema Cybermobbing Prävention. 2016 und rund 200 Workshops später ist Cybermobbing Prävention e. V. als eingetragener Verein regelmäßig in Grund- und weiter-führenden Schulen in Berlin und Brandenburg tätig. Das Angebot des jungen Teams richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern. Der Ansatz beinhaltet systemisch-lösungsorientierte und konfrontative Elemente, dabei stehen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Selbsterfahrung und die Stärkung des Klassenverbandes im Vordergrund. Neben Sensibilisierungsworkshops zum Thema Cybermobbing bieten Oliver Gende und Philipp Beher-Krämer Kreativworkshops für Schülerinnen und Schüler an, in denen die Themen Mobbing und Ausgrenzung auf kreativ-spielerische Weise gemeinsam erarbeitet werden. Die Cybermobbing Prävention e. V.-Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer liefert grundlegende Informationen und Lösungsansätze, um (digitalen) Konflikten innerhalb der Klasse zu begegnen. Der Studientag beinhaltet u. a. eine klare Begriffsklärung, die aktuelle Rechtslage und Interventionsmöglichkeiten bei Mobbing und Cybermobbing in pädagogischen Einrichtungen. Der Cybermobbing-Prävention e. V.- Elternabend hilft, Eltern für die Themen Mobbing und Cybermobbing zu sensibilisieren. Die Experten unterstützen Erwachsene dabei, erste Anzeichen für digitale Konflikte bei ihren Kindern zu erkennen, Maßnahmen zu entwickeln und Kinder und Jugendliche bei der Lösung ihrer Probleme zu unterstützen. Darüber hinaus bietet Cybermobbing Prävention e. V. psychosoziale Beratung und emotionale Begleitung für Betroffene und Eltern gefährdeter Schülerinnen und Schüler, Tesya-Trainings für Täterinnen und Täter und Mediationen im Falle verhärteter Konflikte an.

Kontakt: Goltzstr. 42, 10781 Berlin, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: www.cybermobbing-praevention.de

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Neues aus...

 

... der Schule

Plakatwettbewerb „Das WIR sehen“

Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt (LaKo) hat einen Plakatwettbewerb für Berliner Schülerinnen und Schüler gestartet. Es werden künstlerische Arbeiten (z. B. Texte, Collagen, Comics, Bilder) gesucht, die ein friedliches Miteinander thematisieren. Ziel des Wettbewerbs ist es, durch eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Thema die Toleranzfähigkeit und Offenheit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die Arbeiten können bis zum 14. Oktober bei der Geschäftsstelle der LaKo eingereicht werden. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Preise in Höhe von mehr als 3.000 €.

Info: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/wettbewerbe/2016/artikel.448909.php

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... der Jugendhilfe

Onlineportal zur Prävention von Salafismus gestartet

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Verein „ufuq e. V.“ hat der Bildungsserver Berlin Brandenburg im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin eine Handreichung für insbesondere pädagogische Kräfte und Lehrkräfte zum Thema Salafismus-Prävention erstellt. Die Broschüre enthält neben Definitionen von Salafismus und Prävention Vorschläge und Methoden für die pädagogische Arbeit im Feld der Prävention sowie Hinweise auf Publikationen und Materialien, Methoden und Übungen für die Praxis.

Info: http://www.berlin.de/sen/bjw/service/presse/pressearchiv-2016/pressemitteilung.513178.php

Download:  http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/themen/demokratiebildung/salafismus-praevention/ 

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... der Justiz

Information und Austausch zur SGB VIII-Reform

Das 8. Sozialgesetzbuch soll reformiert werden. Die komplexen Reforminhalte werden von dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrechte e. V. (DIJuF) in einer eigens dafür angelegten Internetseite aufbereitet. Auf der Seite werden die Userinnen und User über den aktuellen Stand der Reform informiert. Zu den Einzelthemen der Reform werden thematisch zugeschnittene Synopsen, Gesetzesbegründungen und Stellungnahmen dargestellt. Zudem bietet die Seite durch themen-bezogene und reformübergreifende Diskussionsforen die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

Info: http://kijup-sgbviii-reform.de/

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... anderen Bereichen

Die Preisträger des Berliner Präventionspreises 2016

Der diesjährige Berliner Präventionspreis, der jedes Jahr von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt (LaKo) verliehen wird, widmete sich dem Thema Opferschutz. Neben einigen Fachvorträgen wurden die Gewinnerinnen und Gewinner und ihre Projekte vorgestellt. Den 1. Preis in Höhe von 4.500,- € gewann das „Aktionsbündnis gegen Gewalt an gehörlosen Menschen“ des Evangelischen Gemeindevereins der Gehörlosen in Berlin e. V.. Der 2. Preis, ebenfalls in Höhe von 4.500,- €, wurde dem Projekt „Zeugen/-innenbegleitung für Mädchen und junge Frauen bis 21 Jahre“ von der Einrichtung Wildwasser e. V. verliehen. Der 3. Preis in Höhe von 3.500,- € ging an „LANA – Fachberatungsstelle gegen Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre“, einem Projekt von Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau e. V. Der diesjährige Sonderpreis der Securitas GmbH Sicherheitsdienste in Höhe von 1.000,- € wurde an das Projekt „Berliner Jungs – Mobile Jungenarbeit und Beratung zu sexueller Gewalt“ von dem Verein Hilfe für Jungs e. V. vergeben. Ein weiterer Sonderpreis, der von der Unfallkasse Berlin ebenfalls in Höhe von 1.000,- € gestellt wird, ging an die Ausstellungen „ECHT STARK“, „ECHT FAIR“, „ECHT KRASS“. Die Dokumentation der Veranstaltung und weitere Informationen zu den preisgekrönten Projekten sind auf der Homepage der LaKo einzusehen.

Info: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/berliner-praeventionspreis/ 

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Publikationen und Dokumentationen

„Ambulante Maßnahmen für junge Flüchtlinge? – Eine Herausforderung für die Jugendhilfe. Ein Fallbeispiel“ – Interview mit Erwin Schletterer, Geschäftsführer Brücke e.V. Augsburg

Bernd Holthusen, Leiter der Fachgruppe Angebote und Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe des Deutschen Jugendinstitut (DJI), interviewt Erwin Schletterer, den Geschäftsführer von Brücke e. V. in Augsburg. Thema des Gesprächs ist die Frage, inwiefern die bereits bestehenden Maßnahmen und Angebote auf Grundlage des Jugendgerichtsgesetzes und des SGB VIII bei delinquent gewordenen jungen Geflüchteten anwendbar bzw. sinnvoll sind. Erwin Schletterer zeigt an dem Beispiel einer Gesprächsweisung in Kooperation mit dem Projekt „Heroes“ auf, dass bereits vorhandene Angebote auch für geflüchtete Jugendliche passend sein können. Bernd Holthusen würdigt am Ende des Interviews an dem Beispiel die Arbeiten mit den Peers und das Bearbeiten der hinter der Delinquenz liegenden Probleme, die als Schritt zur Integration gesehen werden können. Das ganze Interview kann auf der Seite des DJI heruntergeladen werden.

Info: http://www.dji.de/index.php?id=405

Download: http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/jugendkriminalitaet/Interview_Holthusen_Schletterer.pdf

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Aktualisierte Fassung des Positionspapiers der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitäts-prävention über „Das Phänomen Amok“

Anlässlich des Amoklaufs am 22. Juli 2016 in München hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) eine Aktualisierung des Positionspapiers zum Thema „Amok“ veröffentlicht. Darin wird der aktuelle Informationsstand zu Amoktaten, den Tätern (die Amoktaten wurden ausschließlich von männlichen Tätern durchgeführt) und Opfern dargelegt. Es wird der Unterschied zwischen den Begriffen „Amok“ und „Terror“ verdeutlicht. Zudem wird das Phänomen Amok speziell in Deutschland genauer beleuchtet. Das DJI warnt u. a. davor, enge Parallelen zwischen den Taten in Deutschland und den USA zu ziehen und begründet dies mit den Unterschieden in Bezug auf die Selbstverständlichkeit des Waffengebrauchs und der Verfügbarkeit von Waffen in den USA. Es werden einige Charakteristika von Tätern in Deutschland dargestellt, über die Opfer von Amoktaten in Deutschland ist lediglich zu sagen, dass diese wahllos getötet wurden. In dem Positionspapier wird des Weiteren die Bedeutung der (sozialen) Medien und Computerspiele aufbereitet und fachlich bewertet. Abschließend werden bislang gut gelungene Handlungsansätze vorgestellt und der gesetzgeberische Bedarf bewertet. Aus Sicht des DJI gibt es keinen Anlass, erneut über gesetzgeberische Maßnahmen nachzudenken. Das Positionspapier kann auf der Seite des DJI heruntergeladen werden.

Info: http://www.dji.de/index.php?id=405

Download: http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/jugendkriminalitaet/DJI_AST_Positionspapier_Amok.pdf

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Aktualisierung der Studie „Bildungschancen“ der Caritas

Schuldistanziertes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen kann ein Anzeichen für Jugenddelinquenz sein, weshalb ein frühzeitiges Wahrnehmen und Reagieren auf dieses Phänomen unabdingbar ist. Seit 2012 untersucht die Caritas gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) jährlich Daten zu Schulabgängerinnen und Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss im ganzen Bundesgebiet. Die neueste Erhebung (Stand 19.07.2016) zeigt, dass die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Schulabschluss das erste Mal seit 2012 wieder gestiegen ist. Auch in Berlin ist ein leichter Anstieg von 7,7 % im Jahr 2013 auf 8,7% im Jahr 2014 zu vermerken. Es sind aber auch Rückgänge zu verzeichnen, in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise ist die Zahl von 9,6 % auf 7,9 % gesunken. Besonders auffällig sind starke Schwankungen auf der Kreisebene, die sich durch die verschiedenen Rahmenbedingungen vor Ort begründen. Die Rate der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Schulabschluss im Kreis Ansbach (Bayern) ist mit 1,2 % am Niedrigsten, während sie mit 14 % im Kreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) am Höchsten ist. Als möglicher Grund wird in dem Bericht u. a. eine veränderte Notengebung aufgeführt. Der komplette Bericht der Studie ist auf der Homepage der Caritas zu finden und auf einer interaktiven Karte mit bundeslandbezogenen Daten nachzuverfolgen.

Info: https://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/kinderundjugendliche/bildungschancen/zahl-der-schulabgaenger-ohne-abschluss-s

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Tagungsdokumentation: Jugend – SUCHT – Rausch - Zum Umgang mit Suchtmittel konsu-mierenden jungen Menschen an der Schnittstelle von Sozialarbeit und Polizei

Zum 21. Mal tagte die Veranstaltungsreihe „Polizei und Sozialarbeit“ der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e. V. (DVJJ). Dieses Jahr befassten sich die Teilnehmenden an zweieinhalb Tagen mit dem Thema Sucht. Neben mehreren Fachvorträgen hatten sie die Möglichkeit, sich im World Café u. a. mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen: An welcher Stelle haben Sie in Ihrem Berufsalltag Kontakt mit Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen? Was brauchen Sie, um noch besser arbeiten zu können? Zwischen Null-Toleranz und akzeptierendem Ansatz – (wie) geht Prävention gemeinsam? Wer kann was? Wer muss was? Wer gehört noch dazu? Welche Grenzen haben die beruflichen Handlungsmöglichkeiten? Die Präsentationen und Ergebnisse des World Cafés stehen auf der Seite der DVJJ zum Download bereit.

Info: http://www.dvjj.de/veranstaltungen/dokumentationen/jugend-sucht-rausch-zum-umgang-mit-suchtmittel-konsumierenden-jungen-menschen-der

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Positionspapier der DVJJ über „Schleichende Entspezialisierungstendenzen in den Berufs-gruppen, die mit Jugendstrafrecht befasst sind.“

Die Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e. V. (DVJJ) hat im Juni 2016 ein Positionspapier veröffentlicht, in welchem aufgezeigt wird, wie sich in allen Professionen des Jugendstrafverfahrens eine Entspezialisierung vollzieht. Durch diese werde der Grundgedanke des Jugendstrafrechts, der „Erziehungsgedanke“, missachtet. Im Papier werden für die Jugendhilfe im Strafverfahren/Jugendgerichtshilfe, die freien Träger der Jugendhilfe, die Polizei und die Justiz die Tendenzen einer Entspezialisierung und die daraus folgenden Konsequenzen dargelegt. Der Vorstand der DVJJ fordert, dass in allen Professionen, die im Jugendstrafverfahren tätig sind, besonders geschultes Personal eingesetzt wird. Das Positionspapier kann auf der Seite der DVJJ heruntergeladen werden.

Info: http://www.dvjj.de/veroeffentlichungen/stellungnahmen/positionspapier-der-dvjj-entspezialisierungstendenzen-den-mit-jugendstrafrecht

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Broschüre „Glaube oder Extremismus?“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (bamf) hat die Broschüre „Glaube oder Extremismus?“ neu aufgelegt. In dem Heft werden die Leserinnen und Leser über das Angebot der Beratungsstelle Radikalisierung des bamf informiert. Die Beratungsstelle unterstützt Sie dabei, wenn Sie das Gefühl haben, dass bei Ihrem Sohn, einer Freundin, Ihrem Schüler die Möglichkeit besteht, er oder sie habe sich islamistisch radikalisiert. Die Broschüre kann über die Seite des bamf kostenlos heruntergeladen werden.

Info und Download: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/glaube-oder-extremismus.html

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Infoblatt Nr. 70 „Mediale Unsterblichkeit? Überlegungen zu einer verantwortungsbewussten Berichterstattung über Gewalt“

Dr. Frank J. Robertz, Professor für Kriminologie und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, hat das Infoblatt Nr. 70 der Clearingstelle – Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz verfasst. Auf 6 Seiten befasst er sich mit der Bedeutung der Medien bei Gewalttaten. Robertz verdeutlicht, welche Rolle und Verantwortung Medien bei der Berichterstattung über besonders schwerwiegende Gewalttaten, wie beispielsweise sogenannten School Shootings, zugesprochen werden können. Er gibt zudem konkrete Hinweise, wie eine verantwortungsvolle Berichterstattung aussehen müsste, um den Spagat hinzubekommen zwischen Pressefreiheit und der Gefahr ungewollter Konsequenzen, wie z. B. Nachahmer hervorzurufen. Die Infoblätter der Clearingstelle erscheinen in regelmäßigen Abständen etwa vier Mal im Jahr und können über die Homepage kostenlos heruntergeladen oder über einen Verteiler bezogen werden.

Aufnahme in Verteiler: Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Download: http://www.stiftung-spi.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/veroeffentlichungen/srup_lebenslagen/clearingstelle_infoblatt_70.pdf

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Redaktionsschluss

Die nächste Ausgabe der UMSICHTEN erscheint im November 2016. Redaktionsschluss ist der 14. November 2016; bitte reichen Sie Ihre Beiträge bis zu diesem Termin hier ein.

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